Auswärtiges Amt will Kontakte zu Religionsvertretern ausbauen


84 Prozent der Weltbevölkerung gehören einer Religion an. Das Auswärtige Amt erkennt darin ein großes „Friedenspotenzial“, das diplomatisch genutzt werden soll. Deswegen will es bei einem Treffen die Beziehungen zu den Religionen ausbauen.

katholisch.de

Ein Jahr nach seiner Gründung will das im Auswärtigen Amt angesiedelte Referat „Religion und Außenpolitik“ die Kontakte zu Religionsvertretern vertiefen. Es gehe nicht um einen Dialog der Religionen, sondern darum, das „Friedenspotenzial“ der Religionen für die gesellschaftliche Entwicklung nutzbar zu machen, sagte Andreas Görgen, Leiter der Abteilung für Kultur und Kommunikation des Auswärtigen Amts, am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Berlin. Religionen spielten eine wichtige Rolle „für die Erziehung von Menschen zum Frieden und zur Versöhnung“.

Das Referat „Religion und Außenpolitik“ wurde am 1. August 2018 eingerichtet. Angesiedelt ist es in der von Görgen geleiteten Abteilung.

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