Kauder fordert Abschiebestopp für iranische Christen


Flüchtlingen aus überwiegend muslimisch geprägten Ländern, die zum Christentum konvertieren, droht in ihren Heimatländern oft Verfolgung. Im Iran kann die Konversion mit dem Tod bestraft werden. Dennoch werden iranische Christen dorthin abgeschoben.

evangelisch.de

Der frühere Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) hat seine Forderung nach einem Abschiebestopp für iranische Christen bekräftigt. Der Abfall vom Glauben sei nach der islamischen Scharia strafbar und damit drohe Menschen, die vom Islam zum Christentum konvertierten, die Todesstrafe, betonte er am Dienstag in Berlin. In ein Land, das die Religionsfreiheit nicht garantiere, könne man sie nicht zurückschicken.

Kauder sagte, in einem ersten Schritt habe er im Gespräch mit dem Bundesinnenministerium erreicht, dass für die Qualifizierung als Christ das Taufzeugnis ausreiche und sie nicht in Gesprächen im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (Bamf) überprüft werde.

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