Bedenken gegen Liste mit Abtreibungspraxen


Die von der Bundesärztekammer erstellte Liste mit Abtreibungspraxen stößt auf Bedenken. Wie die Tageszeitung „Die Welt“ (Freitag) berichtet, befürchten Politiker und Wissenschaftler, dass die Liste aufgrund der aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte im Zusammenhang mit der Änderung des Strafrechtsparagrafen 219a als eine Art Pranger dienen könnte.

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„In Zeiten, in denen klerikale Kreise und Rechtextreme Ärzte ins Visier nehmen, liefert man denen die Adresse nicht noch frei Haus“, sagte die frauenpolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Cornelia Möhring, der Zeitung.

„Solange der 219a existiert, stehen Ärzte nach wie vor mit einem Bein im Gefängnis“, sagte die Linkenpolitikerin: „In der Situation zu verlangen, sich freiwillig auf eine solche Liste setzen zu lassen, ist absurd.“

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