Schlagende Herzkammer aus dem 3D-Drucker


Dies ist eine funktionsfähige linke Herzkammer, hergestellt mittels 3D-Druck aus Herzmuskelzellen und Kollagen. © Carnegie Mellon University College of Engineering

Bis ins kleinste Detail: US-Forscher haben eine Technik entwickelt, die die Organzucht im Labor deutlich voranbringen könnte. Denn mit ihrer Form des biologischen 3D-Drucks lassen sich menschliche Organe und Organteile noch bis in die feinsten Mikrostrukturen erzeugen. Als ersten Test produzierten die Forscher eine linke Herzkammer aus Kollagen und Herzmuskelzellen, die nach wenigen Tagen von selbst begann zu schlagen, wie sie im Fachmagazin „Science“ berichten.

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Der 3D-Druck hat nicht nur der Technik, sondern auch der Medizin zu entscheidenden Fortschritten verholfen. Denn damit ist es möglich, auch Organe und Gewebestrukturen im Labor zu erzeugen. Meist wird dabei ein Organgerüst aus Kollagen oder speziellen Zellulosegelen gedruckt, auf dem sich dann Zellen ansiedeln und so die gewünschten Gewebe bilden. Neben menschlicher Haut, Eierstöcken und einer Ohrmuschel haben Forscher vor kurzem sogar ein menschliches Herz mittels 3D-Druck produziert  -wenn auch im Mini-Format.

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