Kirchentagspräsidentin Limperg für Dialog mit AfD-Basis


Kirchentagspräsidentin Bettina Limperg ist überzeugt, dass man versuchen muss AfD-Wähler und -Sympathisanten zu erreichen. Denn diese würden nicht aus reiner Boshaftigkeit oder Bösartigkeit heraus handeln. Bei einigen Funktionären sei sie sich jedoch nicht so sicher.

katholisch.de

Die evangelische Kirchentagspräsidentin für den 3. Ökumenischen Kirchentag, Bettina Limperg, wirbt für den Dialog mit Mitgliedern, Sympathisanten und Wählern der AfD. „Wir wollen Menschen erreichen, auch solche, deren Überzeugungen wir schwierig finden oder ablehnen“, sagte sie dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Samstag. „Dahinter steht ja zumeist keine Boshaftigkeit oder Bösartigkeit, zumindest bei den einfachen Mitgliedern.“ Bei den Funktionären sei sie sich da nicht so sicher, betonte Limperg. Der 3. Ökumenische Kirchentag findet 2021 in Frankfurt am Main statt.

„In der Regel sind es Enttäuschungen, Ängste, Verluste, die Suche nach etwas, das man verloren hat oder verloren glaubt, die Menschen zu radikalisierenden Parteien treiben„, sagte die evangelische Kirchentagspräsidentin, die auch Präsidentin des Bundesgerichtshofs (BGH) ist.

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