„Religious Trauma Syndrome“: Wenn Religion krank macht


Seine Kirche bietet religionstraumatisieren Menschen Hilfe an: Pastor Michael A. Walrond von der First Corinthian Baptist Church in Harlem, New York (imago images / zuma press / Kaszerman)

In den USA kümmern sich immer mehr Psychotherapeuten und liberale Kirchengemeinden um Menschen, die unter dem sogenannten „Religious Trauma Syndrome“ leiden. Menschen, die infolge einer Indoktrination durch fundamentalistische Religionsgemeinschaften traumatisiert wurden.

Von Katja Ridderbusch | Deutschlandfunk

„I encountered religious trauma in 2010, when I was serving as a chaplain resident …“

Kyndra Frazier wird nie den Tag vergessen, als sie zum ersten Mal bewusst einen Menschen traf, der Opfer eines Religions-Traumas geworden war. Das war im Jahr 2010, da arbeitete sie als Seelsorgerin in einem Unfallkrankenhaus in Atlanta.

„And I met a young man who was 23, African American. He attempted to castrate himself. With a circular saw.“

Dort traf sie einen jungen Mann, 23 Jahre alt, Afroamerikaner. Er hatte versucht, sich mit einer Kreissäge zu kastrieren. Er war Mitglied einer erzkonservativen Kirche, er war schwul und er tat sich schwer, seine Sexualität mit seiner Spiritualität zu vereinbaren.

„He was having challenges integrating his sexuality and his spirituality.“

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