US-Kirchenführer prangern christlichen Nationalismus an: Keine Bevorzugung


Ein offener Brief hat schon mehrere tausend Unterstützer in den USA. Unter dem Titel „Christen gegen den christlichen Nationalismus“ fordert er dazu auf, keine Religion als zweitklassig zu behandeln.

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Kirchenführer verschiedener Konfessionen nehmen christlich verbrämten Nationalismus in den USA als Bedrohung für die Religionsgemeinschaften und die Demokratie wahr. Dieser Nationalismus verlange vom Staat eine Bevorzugung, heißt es in einem aktuellen offenen Brief.

Diese Haltung überschneide sich mit Vorstellungen von der „weißen Vorherrschaft“ und weise rassistische Züge auf, schreiben die Unterzeichner, die vorwiegend aus liberalen Glaubensgemeinschaften kommen.

Unterstützung für Trump kritisiert

In der Erklärung wird angedeutet, dass nicht-christliche Religionen bisweilen als zweitklassig behandelt würden. Federführend für die Brief-Kampagne unter dem Titel „Christen gegen den christlichen Nationalismus“ ist das „Gemeinsame Baptistische Komitee für Religionsfreiheit“, das sich für eine Trennung von Kirche und Staat einsetzt.

US-Präsident Donald Trump und dessen umstrittene Aussagen allein in den zurückliegenden Woche werden in dem Brief nicht namentlich genannt. Kritisiert werden hingegen eine Reihe evangelikaler Führer, die Trump aktiv unterstützen.

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