Neonicotinoide: Gefahr im Honigtau


Bienen laben sich an Honigtau von Mottenschildläusen, auch weiße Fliegen genannt. © Alejandro Tena

Unerkanntes Risiko: Nicht nur über kontaminierten Pollen und Nektar können sich Bienen und Co mit Neonicotinoiden vergiften. Auch Honigtau stellt offenbar eine Gefahr dar, wie eine Studie mit Schlupfwespen und Schwebfliegen zeigt. Das zuckerhaltige Ausscheidungsprodukt von Läusen ist eine wichtige Nahrungsquelle für viele nützliche Insekten. Kontaminierter Honigtau könnte für die Insektenwelt daher ein noch bedeutenderes Risiko sein als vergifteter Nektar, so das Fazit der Forscher.

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Der Einsatz von Pestiziden in der Landwirtschaft gilt als eine mögliche Ursache für den Rückgang von Bienen und vielen anderen Insekten in unserer Natur: Insektizide wie die Neonicotinoide schaden erwiesenermaßen nicht nur den Schädlingen, die sie bekämpfen sollen, sondern auch Honigbienen, Hummeln, Wespen und Co. Denn sie kommen über kontaminierten Pollen und Nektar ebenfalls in Kontakt mit den Giften.

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