Europa: Feinstaub schuld an 33 Prozent der Asthmafälle


Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. © Nagy Bagoly Ilona/ thinkstock

Dicke Luft mit Folgen: Ein Drittel aller Fälle von kindlichem Asthma in Europa gehen auf die Belastung mit Feinstaub zurück, wie eine Studie nun nahelegt. Ein Teil davon wäre schon durch leichte Verbesserungen der Luftqualität vermeidbar. Denn allein die Einhaltung der WHO-Grenzwerte würde den Forschern zufolge zu einer signifikanten Reduzierung der jährlichen Neuerkrankungen führen – und damit vielen Kindern die Atemnot ersparen.

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Asthma gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen bei Kindern. Wesentlich verantwortlich für die Entstehung dieses Leidens sind neben der genetischen Veranlagung eine Reihe von Umweltfaktoren – allen voran die Luftverschmutzung. Zahlreiche Studien belegen, dass die Belastung mit Feinstaub, Stickoxiden und Co das Risiko von Asthma-Erkrankungen steigert. Doch wie viele Krankheitsfälle lassen sich tatsächlich auf „dicke Luft“ zurückführen?

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