Frau stirbt nach Baden in der Ostsee an Vibrionen-Infektion


Das Ostseebad Binz auf Rügen. An der Ostsee starben vergangenes Jahr drei Menschen nach Infektionen mit Vibrionen Quelle: Universal Images Group via Getty Images/Prisma by Dukas

Sie gelten als „fleischfressend“ oder „Killerbakterien“. Nun ist in Mecklenburg-Vorpommern zum ersten Mal in diesem Jahr eine Frau an einer Infektion mit Vibrionen gestorben. Einige Menschen sind besonders gefährdet.

DIE WELT

Eine Frau hat sich beim Baden in der Ostsee mit Vibrionen-Bakterien infiziert und ist kurz darauf an den Folgen gestorben. Das berichtet die „Ostsee-Zeitung“ mit Verweis auf Informationen des Landesamtes für Gesundheit und Soziales Mecklenburg-Vorpommern. Wo die Frau mit dem Erreger in Berührung kam, habe das Amt aus Datenschutzgründen nicht mitgeteilt. Sie habe aber zur besonders gefährdeten Gruppe der älteren und immungeschwächten Menschen gehört.

Vibrionen-Infektionen sind kein Einzelfall. Seit Juni habe das Landesamt vier weitere durch das Bakterium ausgelöste Erkrankungen aufgenommen. „Alle Betroffenen gehörten zu den bekannten Risikogruppen“, wird Martina Littmann zitiert, die in der Behörde die Abteilung Gesundheit leitet. Zur Risikogruppe gehörten auch Menschen mit chronischen Grundleiden wie Lebererkrankungen oder Diabetes.

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