Missbrauch bei Pfadfindern jahrelang vertuscht


Immer wieder stand die amerikanische Pfadfinder-Organisation in den vergangenen Jahren wegen Missbrauchs in den Schlagzeilen (Archivbild). Bild: AP

Fast 800 frühere Pfadfinder-Mitglieder haben in Amerika Klage gegen die Organisation eingereicht. Über Jahre soll sie die Namen von hunderten Betreuern verschwiegen haben, die Kinder missbrauchten.

Von Christiane Heil | Frankfurter Allgemeine Zeitung

Die Pfadfinderorganisation Boy Scouts of America (BSA) soll die Namen von mehr als 350 Betreuern verschwiegen haben, die wiederholt Kinder und Jugendliche sexuell missbrauchten. Fast 800 frühere Mitglieder der Organisation reichten bei einem Gericht im Bundesstaat Pennsylvania Klage ein, weil die BSA die mutmaßlichen Täter trotz Meldungen von Übergriffen weiter mit Minderjährigen in Kontakt brachte. „Es mag sich übertrieben anhören, aber wir haben es mit Menschenhandel zu tun. Die Pfadfinder sind der größte Pädophilenring der Welt“, sagte der Anwalt Tim Kosnoff, der die Opfer vertritt.

Laut Klageschrift sollen ehrenamtliche Betreuer die Jungen bewusst an sich gebunden haben, um sie später zu missbrauchen. Ein 57 Jahre alter früherer Pfadfinder wurde als Jugendlicher angeblich mehrere hundert Mal von seinem Betreuer vergewaltigt. Die Namen des Pfadfinders und des mutmaßlichen Täters sollen in den Akten der Organisation aber bewusst unterschlagen worden sein.

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2 Comments

  1. „Boy Scouts of America – die Quelle himmlischer Homosexualität“ … so alt wie ihr schwuler Gründer: Robert Stephenson Smyth Baden-Powell, 1st Baron Baden-Powell of Gilwell (1857-1941) was a British soldier who founded the Boy Scouts (1908). He wrote many books on scouting, of which the best known is the much parodied ‚Scouting For Boys‘ (Aufklärung für Knaben). Unter der Überschrift „Famous British Paedophiles“ werden zahllose, herrlich schwule Passagen aus diesem Buch zitiert.

    https://satirischundschwul.blogspot.com/2012/08/boy-scouts-of-america-pfadfinder-die.html

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