Katholische Kirchensteuereinnahmen mit neuem Rekordhoch


Bild: tilly

Die katholische Kirche in Deutschland verliert immer mehr Mitglieder, im vergangenen Jahr ist die Zahl der Austritte dramatisch angestiegen. Dennoch gab es in 2018 ein neues Rekordhoch an Kirchensteuereinnahmen. Die aktuellen Zahlen und Gründe nennt die Deutsche Bischofskonferenz in einer neuen Arbeitshilfe.

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Die Kirchensteuereinnahmen der katholischen Kirche in Deutschland sind 2018 erneut leicht gestiegen. Trotz sinkender Mitgliederzahl gab es mit 6,643 Milliarden Euro ein neues Rekordhoch, wie aus der am Donnerstag von der Bischofskonferenz in Bonn veröffentlichten Broschüre „Katholische Kirche in Deutschland – Zahlen und Fakten 2018/19“ hervorgeht. 2017 hatte die katholische Kirche 6,427 Milliarden Euro Kirchensteuern verzeichnet.

Hauptgrund für den Trend ist die positive Lage am deutschen Arbeitsmarkt und der damit verbundene Anstieg der Lohn- und Einkommensteuer. Millionen von Mitgliedern der evangelischen wie der katholischen Kirche zahlen einen Mitgliedsbeitrag an ihre Kirchen, der als Kirchensteuer bezeichnet wird.

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