Brief aus dem Knast: Erzapostel Pell übt Kritik an Amazonas-Synode


Aktuell wartet Kardinal George Pell auf die Entscheidung in seinem Berufungsverfahren. Nun hat er sich angeblich mit einem Brief aus dem Gefängnis gemeldet – und die Amazonas-Synode kritisiert. Sollte das Schreiben echt sein, drohen ihm Konsequenzen.

katholisch.de

Der wegen Kindesmissbrauchs verurteilte Kardinal George Pell hat sich offenbar mit einem Brief aus dem Gefängnis zu Wort gemeldet. Darin bezeichnet er die Vorbereitungen auf die Amazonas-Synode als „verstörend“, berichtete die „Catholic News Agency“ (CNA) am Freitag. Das Arbeitspapier, das sogenannte Instrumentum laboris, sei „nicht das erste Dokument von schlechter Qualität, das das Synodensekretariat erstellt hat“, heißt es in dem Schreiben. Der Brief, von dem seit Freitag Aufnahmen in den sozialen Netzwerken kursieren, ist auf den 1. August datiert, seine Absendeadresse ist das „Melbourne Assessment Prison“. Laut CNA haben Personen aus Pells Umfeld seine Authentizität bestätigt.

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