Planetenleichen als Ausblick auf das Schicksal der Erde


Rote Riesen sind ein relativ kurzes, aber umso auffälligeres Stadium im Leben eines Sterns. Dieser hier mit der schwer von der Zunge gehenden Bezeichnung π1 Gruis ist etwa 530 Lichtjahre von uns entfernt und nähert sich dem Ende seiner aktuellen Existenzform. Foto: APA/AFP/European Southern Observatory

Wenn sie schon längst kein Leben mehr tragen kann, wird die Erde zerstört werden – Forscher suchen nun nach vergleichbaren Fällen im All

DERSTANDARD

Werfen wir einen Blick auf die unvermeidliche Zukunft von Sonne und Erde: In je nach Berechnung fünf bis sieben Milliarden Jahren hat die Sonne den Wasserstoff in ihrem Kern aufgebraucht und tritt in eine neue Phase ihrer Existenz ein. Sie bläht sich zu einem Roten Riesen auf, dessen Oberfläche dann zwischen den heutigen Bahnen von Venus und Erde liegen wird.

Merkur und Venus werden dabei von der Sonne verschlungen werden – bei der Erde wiederum waren sich Wissenschafter lange Zeit nicht einig, ob sie der Zerstörung vielleicht noch knapp entgehen könnte. In jüngster Zeit wurde aber die Ansicht gestärkt, dass auch die Erde dabei zerstört werden wird.

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