Schlaf-Apnoe: Wem hilft die Unterkieferschiene?


Was hilft gegen die Schlaf-Apnoe? Forscher haben nun eines der gängigen Hilfsmittel getestet. © monkeybusiness/ iStock

Hilfe gegen nächtliche Atemaussetzer: Mehr als die Hälfte aller Patienten mit Schlaf-Apnoe könnten von einer Unterkieferschiene profitieren – und bräuchten nicht unbedingt eine nächtliche Atemmaske, wie eine Studie nahelegt. In ihr haben Forscher untersucht, bei wem das mechanische Hilfsmittel gegen die Blockade der Atemwege hilft. Demnach profitieren vor allem Patienten mit einem schwachen Rachen- und Aufwachreflex sowie einem mittelstarken Zusammenfallen der Atemwege.

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Rund drei Prozent der Frauen und bis zu sieben Prozent der Männer leiden unter einer Schlaf-Apnoe: Sie schnarchen stark und erleben dabei immer wieder Atemaussetzer. Ursache ist meist eine Blockade der Atemwege durch die im Schlaf übermäßig erschlafften Muskeln der oberen Atemwege. Als Folge durchlebt der Körper immer wieder kurzzeitige Erstickungsanfälle, die das Herz-Kreislaufsystem belasten und das Risiko für Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall stark erhöhen. Besonders häufig betroffen sind Menschen mit Übergewicht.

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