Nazi-Verbrechen in der Toskana: Das ungesühnte Massaker von Sant’Anna


Gedenkstätte für das Massaker in Sant’Anna di Stazzema von 1944 | Bildquelle: picture alliance / ROI

Am 12. August 1944 überfielen Soldaten der Waffen-SS das toskanische Bergdorf Sant’Anna di Stazzema. Sie ermordeten Kinder, Frauen und alte Menschen. 75 Jahre später steht fest: Das Verbrechen wird ungesühnt bleiben.

Von Klaus Hempel | tagesschau.de

Soldaten der 16. SS-Panzergrenadierdivision fallen am frühen Morgen des 12. August 1944 in das toskanische Bergdorf Sant‘Anna di Stazzemaein. Sie sind auf der Suche nach Partisanen. Die Männer des Dorfes flüchten, weil sie befürchten, als Zwangsarbeiter nach Deutschland verschleppt zu werden. Ihren Frauen, Kindern und Eltern versichern sie, dass die Deutschen ihnen nichts tun würden.

Erschießung vor der Kirche

Doch die Männer der Waffen-SS kennen keine Gnade. Drei Stunden dauert das Massaker, am Ende sind Schätzungen zufolge 560 Menschen tot: Alte, Frauen, Kinder. Die meisten von ihnen werden auf dem Kirchplatz zusammengetrieben und dort erschossen. Nur wenige überleben.

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