Scanner „Jetson“ entwickelt: Pentagon will Menschen per Laser erkennen


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Der Herzrhythmus eines Menschen ist so einzigartig wie sein Fingerabdruck. Das macht sich die US-Regierung zunutze. Ein neuer Laserscanner soll Verdächtige auch aus großer Entfernung identifizieren.

Von Arthur Landwehr | tagesschau.de

200 Meter entfernt steht ein Mensch. Ein Strahl aus Laserlicht in der Größe einer Euromünze wird auf ihn gerichtet. 30 Sekunden später weiß man, wer dieser Mensch ist. Genauso, als hätte man die Fingerabdrücke genommen, eine Gesichtserkennungssoftware arbeiten lassen oder die Augen gescannt.

Pentagon ließ Laserscanner entwickeln

Das ist keine Science Fiction, sondern genau die Funktion eines Laserscanners mit dem Namen „Jetson“, den das US-Verteidigungsministerium hat entwickeln lassen. Künftige Einsatzgebiete sind vielfältig. Aber Terrorismusbekämpfung steht ganz oben auf der Liste.

Genutzt werden könnte die Technik immer dann, wenn man einen Menschen zweifelsfrei identifizieren will und man zum Beispiel das Gesicht nicht sehen kann, weil es dunkel ist oder der Mensch eine Maske trägt. Oder eben weil er weit entfernt ist.

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