Maden können mithilfe einer ausgefeilten Technik grosse Sprünge machen


Zeitrafferaufnahmen einer springenden Gallmücken-Larve. (Bild: Reproduziert/adaptiert mit Erlaubnis des Journal of Experimental Biology; Farley, G. M., Wise, M. J., Harrison, J. S., Sutton, G. P., Kuo, C. und Patek, S. N., 2019, Journal of Experimental Biology, Volume 222, doi:10.1242/jeb.201129)

Obwohl sie keine Beine haben, können manche Maden – etwa wenn Gefahr droht – etwa das 36-Fache ihrer Körperlänge weit durch die Luft springen und dabei im Vergleich zum Kriechen auch noch Energie sparen.

Neue Zürcher Zeitung

Drei Jahre lang beobachteten amerikanische Forscher kleine Mückenlarven der Gruppe Asphondylia mit speziellen Kameras und Mikroskopen, um deren Springvermögen auf den Grund zu kommen. Was sie herausfanden, erklärt Jacob Harrison von der Duke University in Durham in North Carolina, einer der Autoren, so: «Sie pflanzen ein Ende ihres Körpers auf den Boden und rutschen das andere Ende heran, bis sich die beiden Enden treffen.» An beiden Enden der Maden entdeckten die Forscher winzige Härchen, wie sie in der Fachzeitschrift «Journal of Experimental Biology» berichten. Diese könnten dazu dienen, dass die beiden Körperenden vorübergehend aneinander befestigt werden, schreiben die Wissenschafter.

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