Veranstalter-Verein soll Islamisten nahestehen


Das Gebet zum Opferfest fand erstmals im Freien statt – auf dem Tempelhofer Feld.Foto: Doris Spiekermann-Klaas

Mehr als 1000 Muslime kamen zum Opferfest-Gebet auf dem Tempelhofer Feld – unter strikter Geschlechtertrennung. Der Veranstalter ist einschlägig bekannt.

Von Alexander Fröhlich, Jörn Hasselmann, Hannes Heine | DER TAGESSPIEGEL

Es dürften deutlich mehr als 1000 Männer, Frauen und Kinder gewesen sein, die sich am Sonntag zum „Gebet im Freien“ auf dem Tempelhofer Feld versammelt haben. Anlass war der Beginn des viertägigen islamischen Opferfests Eid al-Adha. Das Fest während der Wallfahrt – der Hadsch – nach Mekka in Saudi-Arabien soll an die Bereitschaft Abrahams erinnern, einen seiner Söhne zu opfern, um Gott seinen Glauben zu beweisen.

Auch die Medien sind an diesem Tag zum Gebet eingeladen, weil „viele Muslime in Berlin sich zum ersten Mall im Freien versammeln werden, um das Festgebet zu verrichten“. Dies sei, so die Veranstalter, also ein einzigartiges Ereignis. Ordner mit Warnwesten und arabischer Schrift auf dem Rücken forderten Frauen auf, sich auf dem Feld abseits der Männer niederzulassen.

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