Sind evangelikale „Christfluencer“ gefährlich?


Bild Youtube (Symbolbild)© picture-alliance/dpa

Auf YouTube über seinen Glauben plaudern und erzählen, wie das mit „Kein Sex vor der Ehe“ funktioniert: Trotz oft konservativer Botschaften kommen sogenannte „Christfluencer“ in den sozialen Medien hip daher. Ist das gefährlich?

Irene Esmann, Anna Kemmer | BR24

Den beiden großen Kirchen laufen die Mitglieder davon und gerade jüngere Christen fühlen sich vom Angebot der Evangelischen und Katholischen Kirche nicht angesprochen. Den umgekehrten Trend gibt es gerade bei evangelikalen Gemeinden: Auf YouTube, Instagram & Co geben sich christliche Influencer hip und cool. Nur: Ihre Botschaften sind oft sehr konservativ. Ist das gefährlich? Oder können sich die großen Kirchen von den „Christfluencern“ sogar etwas abschauen?

Klicks für Emotionen und persönliche Geschichten

Der Theologe und Netz-Experte Jürgen Pelzer berät unter anderem kirchliche Institutionen und Organisationen rund um das Thema Digitalisierung. Evangelikale Influencer, sagt er, nutzen die sozialen Medien viel mehr aus einem persönlichen Mitteilungsbedürfnis: „Es ist etwas anderes, wenn eine junge Frau ganz sympathisch, ganz persönlich aus ihrem Wohnzimmer ein Handyvideo sendet.“ So wie etwa Lisa Stowasser, die auf YouTube als „LiMarie“ von ihrem „Christian Lifestyle“ erzählt – einem streng bibeltreuen Lebensstil. In einem Video, das über 330.000 mal geklickt wurde, erklärt sie, wie sie es durchhält, keinen Sex vor der Ehe zu haben, in anderen geht es um Abtreibung oder den „Hunger nach Gott“.

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