Neue Genschere kann Zellen besonders effizient umprogrammieren


Bis zu Hunderte Gene gleichzeitig lassen sich mithilfe der neuen Technik verändern, die an der ETH Zürich entwickelt wurde.

Neue Zürcher Zeitung

Die «Genschere» Crispr-Cas hat die Grundlagenforschung, die Zucht von Nutztieren und -pflanzen sowie medizinische Anwendungen umgekrempelt. Forschende von der ETH Zürich stellen nun eine neue Variante vor, mit der sich Dutzende bis Hunderte Gene gleichzeitig verändern lassen.

Mit der Methode Crispr-Cas lassen sich Gene im Erbgut präzise und relativ einfach umschreiben. Das Prinzip dahinter ähnelt der Funktion «Suchen und Ersetzen» bei der Bearbeitung von Texten. Präzise funktionierte das bisher vor allem, wenn sich das Umschreiben auf einzelne Stellen im Erbgut fokussierte. Weil jedoch viele Zellprozesse, aber auch beispielsweise Risiken für Krankheiten auf dem Wechselspiel Dutzender verschiedener Gene beruhen, suchen Forschende nach Möglichkeiten, eine noch leistungsfähigere Version der Genschere zu entwickeln.

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