Höhlenbären: Vom Menschen ausgerottet?


Schädel eines Höhlenbären (Ursus spelaeus) – dieser eiszeitliche Bär starb vor 25.000 Jahren aus. © R. Kowalczyk

Von unseren Vorfahren ausgerottet: Nicht das Klima führte zum Aussterben der eiszeitlichen Höhlenbären, sondern höchstwahrscheinlich der Mensch. Denn als sich der Homo sapiens vor rund 40.000 Jahren in Europa ausbreitete, begann auch der drastische Rückgang der großen Eiszeit-Bären, wie DNA-Analysen enthüllen. Offenbar trug die Jagd und Konkurrenz durch unsere Vorfahren entscheidend dazu bei, dass diese Tiere vor 25.000 Jahren endgültig verschwanden, wie die Forscher im Fachmagazin „Scientific Reports“ berichten.

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Wie Mammut, Wollnashorn und Säbelzahnkatze gehörte der Höhlenbär (Ursus spelaeus) zur Megafauna des Eiszeitalters – und wie sie ist dieser eiszeitliche Bär heute ausgestorben. Warum die einst über ganz Europa verbreiteten Höhlenbären vor rund 25.000 Jahren endgültig verschwanden, ist allerdings strittig. Einige Forscher halten den unflexiblen, rein pflanzlichen Speiseplan dieser Bären für den Grund, andere sehen in der starken Abkühlung des Klimas auf dem Höhepunkt der letzten Kaltzeit die Hauptursache.

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