CDU-Politikerin gegen gendergerechte Änderung beim „Vater unser“


Wenn es um das Wort Gottes gehe, dann sei gendergerechte Sprache fehl am Platz – das sagte die CDU-Politikerin Elisabeth Motschmann jetzt dem „Spiegel“. In dem Interview äußert sich Motschmann auch zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf bei Frauen.

katholisch.de

Die CDU-Politikerin Elisabeth Motschmann hat sich kritisch zu einer gendergerechten Sprache in der Bibel geäußert. „Wenn es um Gottes Wort geht, hat gendergerechte Sprache nichts zu suchen“, sagte Motschmann dem „Spiegel“ auf die Frage, ob sie glaube, dass Gott weiblich sei und eine entsprechende Änderung beim „Vater unser“ angezeigt wäre. Die Bundestagsabgeordnete ist mit dem evangelischen Pfarrer Jens Motschmann verheiratet.

Spätabtreibungen ein „Tabu“

In dem Interview wendet sich die Bundestagsabgeordnete auch gegen eine Änderung der geltenden Regelungen für Schwangerschaftsabbrüche. „Ich urteile über keine einzige Frau, die abtreibt, und ich stehe zur Indikationsregelung, die wir haben“, betont Motschmann. Spätabtreibungen oder eine „schleichende Ausweitung der Abtreibungspraxis“ seien für sie jedoch ein Tabu.

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