Ein Stück Wissenschaftsgeschichte auf 4.000 Metern Seehöhe


Das Original hat der Zeit bislang ganz gut getrotzt.
Foto: Anna Nöbauer/Universität Bamberg

Die Hütte, von der Alexander von Humboldt einst zu einer Vulkanbesteigung aufbrach, steht immer noch und wurde nun 3-D-vermessen

DERSTANDARD

Der deutsche Entdecker und Universalgelehrte Alexander von Humboldt (1769 – 1859) ist der sogenannte Jahresregent 2019. Anlässlich seines 250. Geburtstags haben sich deutsche Forscher auch einer ganz speziellen Hinterlassenschaft von Humboldts gewidmet, wie die Universität Bamberg berichtet: nämlich jener Berghütte in Ecuador, von der aus der Naturforscher Anfang des 19. Jahrhunderts auf seiner Reise durch Südamerika und die „Allee der Vulkane“ zu einer Besteigung des Vulkans Antisana aufbrach.

„Die Berghütte gehört zu den wenigen authentischen Zeugnissen, die von Humboldts Anwesenheit in Südamerika geblieben sind“, sagt Projektleiter Tobias Arera-Rütenik. Sein Team hat die auf 4.000 Metern Seehöhe gelegene Hütte im Juni 2019 mit digitalen Denkmaltechnologien erfasst und ein 3-D-Modell von ihr erstellt.

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