Mond heller als Sonne – im Gammabereich


Vom Mond ausgehende Gammastrahlung im Bereich oberhalb 30 Megaelektronenvolt – in diesem Energiebereich ist das lunare Gammaglühen sogar heller als das der Sonne. © NASA/DOE/Fermi LAT Collaboration

Unsichtbares Glühen: Der Mond leuchtet nicht nur im sichtbaren Licht, sondern gibt auch Gammastrahlung ab. In bestimmten Energiebereichen strahlt er dabei sogar heller als die Sonne, wie nun Messungen des Fermi-Weltraumteleskops der NASA belegen. Die energiereiche Strahlung entsteht durch das Auftreffen von kosmischer Strahlung und Sonnenwind auf der Mondoberfläche. Interessant auch: Im Gammalicht leuchtet der Mond selbst bei Neumond oder Halbmond in voller Pracht.

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Der Mond ist den Einflüssen des Alls vollkommen schutzlos ausgesetzt. Denn er besitzt weder eine Atmosphäre noch ein Magnetfeld und damit keine Schutzschilde, die Mikrometeoriten, den Sonnenwind und die kosmische Strahlung abfangen könnten. Als Folge wird die Mondoberfläche ständig von energiereichen Teilchen und Strahlung bombardiert. Dadurch werden elektrochemische Reaktionen im Regolith ausgelöst, die die Mondoberfläche verwittern lassen.

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