Die USA machen mobil gegen die französische Digitalsteuer


Die Logos von Amazon, Apple, Facebook und Google: Die amerikanischen Grosskonzerne sind von der geplanten französischen Digitalsteuer betroffen. (Bild: Reuters)

Washington zieht Vergeltungsmassnahmen gegen Frankreich in Betracht. Die von der neuen Digitalsteuer betroffenen amerikanischen Firmen verurteilen das französische Projekt zwar, wollen aber von Zöllen und Handelskriegen nichts wissen. Sie setzen auf die OECD und die WTO.

Martin Lanz | Neue Zürcher Zeitung

Im Oktober wird voraussichtlich erstmals die französische Steuer auf digitalen Dienstleistungen fällig, und zwar rückwirkend auf seit dem 1. Januar 2019 erzielten Umsätzen. Die Steuer ist gemeinhin als «GAFA»-Steuer bekannt, weil sie vor allem die amerikanischen Digital-Giganten Google, Apple, Facebook und Amazon treffen wird.

Die amerikanische Regierung und die betroffenen Firmen halten die Steuer für diskriminierend. Bereits am Vorabend der entscheidenden Abstimmung im französischen Parlament am 11. Juli lancierte das Büro des amerikanischen Handelsbeauftragten eine Untersuchung, die zu amerikanischen Vergeltungsmassnahmen gegen Frankreich wie zum Beispiel US-Zöllen auf französischen Waren führen könnte.

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