Bundespräsident eröffnet „Religions for Peace“ in Lindau: „Kein Krieg im Namen der Religion!“


„Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein“. Mit diesem Worten hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an diesem Dienstag im südbayerischen Lindau die Weltversammlung von „Religions for Peace“ eröffnet.

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Dabei handelt es sich um die nach eigenen Angaben größte internationalen Allianz religiöser Gemeinschaften.

„Wir mögen unterschiedlich sein in unserem Glauben. Aber einen muss uns die gemeinsame Haltung: Religion darf niemals Rechtfertigung von Hass und Gewalt sein“, sagte Steinmeier laut Manuskript zum Start der viertägigen Konferenz am Bodensee. Die gemeinsame Botschaft von Lindau müsse lauten: „Kein Krieg darf geführt werden im Namen der Religion!“, mahnte das deutsche Staatsoberhaupt.

Religionen als Werkzeuge des Friedens

Steinmeier erklärte weiter: „Es darf uns – ich darf mich hier als gläubiger Christ ganz bewusst einschließen – es darf uns, denen uns Religion und Glaube wichtig sind, nicht gleichgültig sein, wenn immer wieder viele Menschen zum Ausdruck bringen, dass Religion geradezu ein friedensverhinderndes, ja kriegsförderndes Phänomen sei.“

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