Himalaya: Skelett-See gibt Rätsel auf


Am Ufer dieses hoch im indischen Himalaya liegenden Sees liegen hunderte menschlicher Skelette. Wann sie starben und woher sie kamen, habne nun Forscher erstmals untersucht. © Atish Waghwase

Mysteriöse Todesfälle: Am Ufer des Roopkund-Sees hoch im indischen Himalaya liegen hunderte alter Skelette. Jetzt enthüllen DNA-Analysen, dass diese Toten keineswegs bei einer einzigen Katastrophe starben wie bisher angenommen. Stattdessen liegen bis zu tausend Jahre zwischen ihnen. Rätselhaft auch: Eine Gruppe dieser Toten stammte aus dem Mittelmeerraum – und damit aus einer Gegend tausende Kilometer weit entfernt.

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Der nur 40 Meter große Roopkund-See liegt tief im Himalayagebirge auf 5.029 Metern Höhe. Doch trotz seiner entlegenen Lage scheint er in der Vergangenheit überraschend viel Besuch erhalten zu haben. Denn an seinen Ufern liegen hunderte alter Menschenskelette. Wann und warum diese Menschen einst starben, war bislang jedoch ungeklärt. Lokale Legenden nach handelt es sich um eine Pilgergruppe, die von der Göttin Nanda Devi aus Zorn niedergestreckt wurde. Andere vermuten, dass hier einst eine Expedition oder Armeeeinheit von einem Schneesturm überrascht und getötet wurden.

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