Plastikersatz aus Bioabfällen


Kunststoff aus Bioabfällen könnte sich als Ersatz für das PET in Plastikflaschen und Co eignen. © matteodestefano/ istock

Ersatz für PET und Co? Forscher haben ein neues Verfahren zur Herstellung biobasierter Plastik-Alternativen entwickelt. Mit ihrer Methode lassen sich zum Beispiel aus Lebensmittelabfällen gewonnene Substanzen in Verbindungen überführen, die sich als Kunststoff-Bausteine eignen. Für diesen Prozess sind im Wesentlichen nur Licht und Sauerstoff nötig – sowie spezielle Nanostäbchen als Katalysatoren.

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Kunststoffe wie Polyethylen (PET), Polypropylen (PP) oder Styropor stecken gefühlt in jedem zweiten Alltagsprodukt – von Verpackungen, über Kleidung bis hin zu Kosmetik. Doch diese Omnipräsenz des Plastiks ist längst zum Umweltproblem geworden: Tonnenweise Plastik schwimmt in großen Müllstrudeln im Meer herum und sogar unser Körper ist belastet. Aus diesem Grund suchen Wissenschaftler inzwischen nach umweltfreundlichen Alternativen zu PET und Co. Sie sollen genauso leicht und widerstandsfähig sein wie das Original, aber gleichzeitig biologisch abbaubar.

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