Leichtathletik-WM: Wie Katar Bilder von kollabierten Athleten verhindern will


Hitze wie hier bei einem Geher-Wettbewerb erwartet die Athleten bei der WM in Doha. Eine Pille soll das Schlimmste verhindern.Foto: imago/Sebastian Wells

Höchsttemperaturen von 40 Grad und mehr erwarten die Leichtathleten in Doha. Eine Pille soll nun hitzebedingte Schwächeanfälle verhindern.

Martin Einsiedler | DER TAGESSPIEGEL

Für einen Wüstenstaat hat Thomas Röhler in jedem Fall schon einmal die richtige Sportart gewählt. Er muss ja nur seinen Speer in die heiße Luft werfen. Das könnte man meinen. Der Speerwurf- Olympiasieger aber sieht die Leichtathletik-Weltmeisterschaften vom 28. September bis 6. Oktober in Doha kritisch. „Die Frage ist, was lässt der Körper zu“, gibt er zu bedenken.

Bei den Wettbewerben in Katar kommt dieser Frage eine besondere Bedeutung zu. Bis zu 40 Grad und mehr werden dort erwartet. Zwar wird das Stadion klimatisiert sein, aber eben nicht alle Vorbereitungsstätten. „Das ist eine schwierige Situation“, sagt Röhler, „wir kommen dann vom sehr, sehr warmen Einlaufplatz ins sehr, sehr kühle Stadion.“ Man müsse aufpassen, dass man sich nicht erkälte.

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