Regierungskrise in Italien: und der Streit um religiöse Symbole Rosenkranzkuss, Papst- und Bibelzitate im Senat


Matteo Salvini, Vorsitzender der Lega Nord, hält ein Kreuz hoch © Antonio Calanni (dpa)

Italiens zerstrittene Regierung beim Showdown im Senat – oder in der Kirche? Beim letzten Kräftemessen gab es Rosenkranzküsse, Papst- und Bibelzitate. Religiöse Symbole in der Politik sind nun wieder Thema.

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Das Regierungschaos in Italien geht nach der Rücktrittserklärung von Ministerpräsident Giuseppe Conte in eine neue Runde – und ist um ein Streitthema reicher. Nach dem Schlagabtausch im Senat, der durch Rosenkranzküsse, Papst- und Bibelzitate angereichert wurde, befassten sich am Mittwoch etliche Medien und Kommentatoren mit der Verquickung von Religion und Politik. Neu ist die Debatte nicht, hat aber neuen Schwung bekommen.

Conte kritisiert Salvinis Umgang mit religiösen Symbolen

Die „Scheidung“ von Ministerpräsident Giuseppe Conte und Innenminister Matteo Salvini sei ein „Letzter Religionskrieg“ gewesen, titelte etwa die römische Zeitung „Il Messaggero“. Conte war in seiner Regierungserklärung am Dienstagnachmittag hauptsächlich mit Salvini hart ins Gericht gegangen. Er warf dem 46-Jährigen von der rechten Lega unter anderem vor, mit seiner Politik persönliche Interessen verfolgt zu haben. Zudem kritisierte er den Norditaliener für dessen Umgang mit religiösen Symbolen.

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