Jesuiten-Chef: Es gibt eine Verschwörung gegen den Papst


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Gerüchte über Verschwörungen und Intrigen gegen Papst Franziskus sind nicht neu. Jetzt stimmt auch der Generalobere der Jesuiten und Papstvertraute Arturo Sosa Abascal in sie ein. Die Strategie der Verschwörer reiche dabei sogar über das aktuelle Pontifikat hinaus, glaubt er.

katholisch.de

Der Generalobere der Jesuiten, Arturo Sosa Abascal, hat eine Verschwörung mit dem Ziel des Rücktritts von Papst Franziskus angeprangert. „Es gibt Menschen innerhalb und außerhalb der Kirche, die wollen, dass Papst Franziskus zurücktritt, aber er wird nicht zurücktreten“, sagte der Jesuitenchef laut Medienberichten am Mittwoch beim „Treffen für Freundschaft unter den Völkern“ im italienischen Rimini. Der „Schwarze Papst“, wie die Generaloberen der Jesuiten früher genannt wurden, ist ein enger Vertrauter von Franziskus.

Gleichzeitig ist sich Sosa Abascal sicher, dass die „Verschwörer“ eine Strategie verfolgen, die über das Pontifikat von Franziskus hinausreiche. Eigentlich gehe es den Gruppierungen darum, „die Wahl des nächsten Papstes zu beeinflussen und die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass der nächste Papst den Weg, den Franziskus aufgezeigt und eingeschlagen hat, nicht vertieft“, sagte der 70-Jährige.

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