Regierung hält am Verbot von Eizellspende fest


Können sich zwei Frauen die Mutterschaft teilen – darf ein Kind eine genetische und eine andere biologische Mutter haben? Nein, sagt die Bundesregierung. Das sei nicht um „Interesse des Kindeswohls“. 

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Die Bundesregierung will an dem im Embryonenschutzgesetz verankerten Verbot der Eizellspende festhalten. Mit der Grundsatzentscheidung von 1991 habe der Gesetzgeber „im Interesse des Kindeswohls die Eindeutigkeit der Mutterschaft“ gewährleisten wollen, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

Die FDP setzt sich für eine Freigabe der Eizellspende und der nicht-kommerziellen Leihmutterschaft ein.

Mutterschaft soll eindeutig bleiben

Eine gespaltene Mutterschaft zwischen genetischer und biologischer Mutter würde dazu führen, dass zwei Frauen Anteil an der Entstehung des Kindes hätten, hieß es in der Begründung der Bundesregierung.

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