Theologe schreibt über „Fake News“ rund um die Bibel


Märchen-Bibel (Bild: Twitter/Caleb Kaltenbach)

Durch soziale Medien wie Twitter haben Falschmeldungen heutzutage Konjunktur. Doch auch schon vor 2.000 Jahren gab es Autoren, die „Fake News“ verbreiteten. Einen Faktencheck der Bibel hat der Theologe Simone Paganini vorgenommen.

Christine Süß-Demuth | evangelisch.de

Der Wahrheitsgehalt der biblischen Aussagen beschäftigt Gläubige und Wissenschaftler seit Jahrhunderten. Jetzt hat der katholische Theologe Simone Paganini (Aachen) das Buch der Bücher augenzwinkernd einem Faktencheck unterzogen. Über die Falschmeldungen der Bibel berichtet er in seinem Buch „Von Evas Apfel bis Noahs Stechmücken“. Es ist an diesem Montag (19. August) im Freiburger Herder-Verlag erschienen.

Was Bibelwissenschaftler schon lange wissen, will Paganini auch den Laien verdeutlichen: Die meisten biblischen Texte seien weder historisch zu verstehen, noch sollen sie naturwissenschaftliches Wissen vermitteln, schreibt er. Dies werde aber noch zu zögerlich wahrgenommen, kritisiert der Theologe. So gebe es auch heute noch viel Menschen, die auf „der absoluten Wahrheit der Bibel beharrten“ und andere, die der Bibel jeglichen Wahrheitsgehalt absprächen. Beide hätten Recht und Unrecht zugleich.

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