Rios Gouverneur schießt im Kampf gegen das Verbrechen scharf: „Auf das Köpfchen zielen und…. peng!“


Ein Polizist bewacht eine Bahnstation in Rio de Janeiro © Antonio Scorza (shutterstock)

Ergeben oder sterben – das ist die blutige Linie von Rios Gouverneur Witzel gegenüber Verbrechern. Die Mordraten sinken. Im Gegensatz zu den Tötungen durch die Polizei. Die katholische Jugendpastoral sieht die „Panik in den Augen der Menschen“. 

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Über Stunden verfolgte ganz Brasilien am Dienstag die Entführung eines Autobusses in Rio de Janeiro. Ein offenbar verwirrter junger Mann bedrohte 37 Geiseln mit einer Spielzeugpistole und Benzinkanistern. Als er plötzlich aus dem Bus ausstieg, erschoss ihn ein Scharfschütze. Er wollte von der Polizei getötet werden, so ein Polizeiexperte. „Selbstmord durch die Polizei“ nennt er das.

Dann trat Gouverneur Wilson Witzel auf, der einen Freudentanz wie beim Fußball aufführte. Er habe das Leben der Geiseln gefeiert, rechtfertigte er sich. „Niemals würde ich den Tod einer Person bejubeln, egal wer es ist.“ Laut Umfragen lehnte eine Mehrheit Witzels Jubelpose ab. Doch man begrüßte den Tod des Geiselnehmers.

Denn seit Jahren wird Rio von ausufernder Gewalt heimgesucht.

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