Alternierendes Fasten lässt nicht nur die Pfunde schmelzen


Beim alternierenden Fasten, auch Intervallfasten genannt, legt man täglich längere Essenspausen ein. (Bild: Karin Hofer, NZZ)

Es gibt viele verschiedene Formen zu Fasten, die sich unterschiedlich auf das Gewicht und die Gesundheit auswirken. Nun zeigt eine Studie, was bei vierwöchigem alternierenden Fasten im Körper passiert.

Nicola von Lutterotti | Neue Zürcher Zeitung

Intermittierendes Fasten, auch Intervallfasten genannt, steht derzeit hoch im Kurs. Denn es gibt viele Hinweise, dass es der Gesundheit zugutekommt und möglicherweise das Leben verlängert. Die meisten Erkenntnisse dieser Art stammen allerdings von Untersuchungen bei Tieren. Ob sich diese auf den Menschen übertragen lassen, ist bis anhin offen.

Um mehr Klarheit zu erhalten, haben Forscher um Frank Madeo von der Universität in Graz die Wirkung von intermittierendem Fasten bei einer kleinen Gruppe von Personen untersucht.1 Wie aus ihrer Pilotstudie hervorgeht, bringt ein solcher kurzzeitiger Nahrungsverzicht nicht nur überflüssige Pfunde zum Schmelzen, sondern besitzt darüber hinaus noch weitere günstige Effekte. Die Teilnehmer des Projekts, insgesamt 60 Männer und Frauen mittleren Alters, waren leicht übergewichtig aber gesund und weder Veganer noch Vegetarier. Eine Hälfte von ihnen sollte in der Studie ihre bisherigen Ernährungsgewohnheiten beibehalten (Kontrollgruppe), während die andere Hälfte angehalten wurde, vier Wochen lang alternierend immer einen Tag normal zu essen und den darauffolgenden Tag keine Kalorien zu sich zu nehmen, und zwar weder in fester noch in flüssiger Form.

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