Experimentierfreund Goethe: Schau zu Naturwissenschaften


(Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa)

Geologen streiten erbittert um Steine und Darwins Evolutionstheorie steht vor der Tür: Zu Goethes Lebzeiten ging es rund in den Naturwissenschaften – und der Dichter war voller Forschungseifer und Humor mitten drin, wie eine neue Schau verdeutlicht.

ntv

Johann Wolfgang von Goethes Begeisterung für die Naturwissenschaften ist der Klassik Stiftung Weimar eine besondere Ausstellung wert – pünktlich zum 270. Geburtstag des vor allem als Dichterfürsten bekannten „Faust“-Autors. 400 Objekte aus Goethes (1749-1832) eigener naturwissenschaftlicher Sammlung von 23 000 Tier- und Pflanzenpräparaten, Mineralien, historischer Experimentiervorrichtungen und mehr zeigt die Stiftung in der Schau „Abenteuer der Vernunft. Goethe und die Naturwissenschaften um 1800“.

Erstmals ein solcher Überblick der Sammlung Goethes gezeigt. Auch Leihgaben sind zu sehen sowie Stücke, die noch nie öffentlich gezeigt wurden. Vom 27. August bis zum 5. Januar zeichnet die Ausstellung im Schiller-Museum Weimar die damalige Situation der Forschung nach, die sich etwa mit den Fragen nach dem Ursprung der Welt und des Lebens beschäftigte. „Goethe sah sich mittendrin und ließ es sich nicht nehmen, wirklich lebhaft mit zu diskutieren“, sagte eine der Kuratorinnen, Kirstin Knebel.

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