Polens Primas: Bild der Madonna von Tschenstochau nicht missbrauchen – Regenbogen-Madonna


LGBT-Aktivisten hatten kürzlich Polens Nationalikone, die Gottesmutter von Tschenstochau, zur „Regenbogen-Madonna“ umgestaltet: Das kritisiert der polnische Primas Erzbischof Wojciech Polak nun scharf, während er sein Land zur Eintracht aufruft.

katholisch.de

Polens katholischer Primas Erzbischof Wojciech Polak ruft angesichts von heftigen politischen Diskussionen das Land zu Eintracht auf. „Lasst uns die Bruderfehde beenden und aufhören, Streitigkeiten und Spaltungen zu schüren“, forderte Polak am Montag bei einer Wallfahrtsmesse mit rund 40.000 Menschen im südpolnischen Tschenstochau (Czestochowa). Auf Hass und Verachtung sollten Christen mit Liebe und „Treue zum Evangelium“ reagieren.

Ikone entstellt und verspottet

„Maria, unsere Mutter, mag die Zwietracht ihrer Söhne nicht“, so der Primas. Zugleich kritisierte er die Verwendung von Polens Nationalikone, des Abbilds der Gottesmutter von Tschenstochau, zu „ideologischen und politischen Zwecken“. Maria dürfe nicht zum „Banner des Kampfes“ werden. Es tue weh, dass die Ikone entstellt und verspottet worden sei.

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