Polizeigewerkschaft will Nationalitäten bei Verdächtigen offenlegen


Mann in Handschellen © CC7 (shutterstock)

Die Deutsche Polizeigewerkschaft Nordrhein-Westfalen hat den Vorstoß von Innenminister Herbert Reul begrüßt, die Nationalität eines Tatverdächtigen zu nennen. Dies könne Verschwörungstheorien engegenwirken, heißt es.

DOMRADIO.DE

Die Überarbeitung des Medienerlasses für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Polizei schaffe Klarheit und Rechtssicherheit, erklärte der Landesvorsitzende Erich Rettinghaus am Montagabend in Düsseldorf. Die Nennung der Nationalität eines Tatverdächtigen könne Stammtischparolen, Spekulationen und Verschwörungstheorien entgegenwirken und extremistischen Kreisen den Wind aus den Segeln nehmen.

Soll die Identität von Tatverdächtigen genannt werden?

Innenminister Herbert Reul (CDU) hatte am Montag angekündigt, dass künftig die Ermittlungsbehörden – soweit zweifelsfrei feststehend – immer die Identität von Tatverdächtigen nennen sollen. Das NRW-Innenministerium wolle mit Offenheit und Transparenz Spekulationen und populistischer Bauernfängerei entgegentreten, erläuterte ein Sprecher des Ministeriums dem epd.

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