Ältester Australopithecus bekommt ein Gesicht


Der erste Fund eines Schädels von Australapithecus anamensis gibt diesem Vormenseh nun erstmals ein Gesicht. © Dale Omori, Matt Crow/ Cleveland Museum of Natural History, Rekonstruktion von John Gurche

Spektakulärer Fund: In Äthiopien haben Forscher den ersten Schädel eines Australopithecus anamensis entdeckt – des ältesten Vormenschen dieser Gattung. Der 3,8 Millionen Jahre alte Schädel enthüllt erstmals, wie diese Hominiden aussahen und ermöglicht die Rekonstruktion ihres Gesichts. Gleichzeitig liefert das Fossil wertvolle Informationen über die Evolution der Vormenschen, wie die Forscher im Fachmagazin „Nature“ berichten.

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Bisher fehlte in der menschlichen Ahnengalerie ein wichtiges Portrait: das des Vormenschen Australopithecus anamensis. Dieser Hominide lebte vor rund vier Millionen Jahren in der Afar-Region Äthiopiens – derselben Gegend, in der vor 3,2 Millionen Jahren auch die berühmte Vormenschenfrau „Lucy“ und ihre Spezies Australopithecus afarensis lebte. Deshalb galt der ältere A. anamensis bisher als direkter Vorfahre von Lucy und ihren Artgenossen.

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