Läuft es zwischen Kirchen und Grünen in Brandenburg und Sachsen?


Nach den Wahlen am Sonntag könnten die Bündnisgrünen erstmals in Sachsen in die Regierung kommen und in Brandenburg nach 25 Jahren wieder. Die Chancen stehen gut. Und was bedeutet das für die Kirchen?

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In den vergangenen Jahren musste Bündnis 90/Die Grünen bei ostdeutschen Landtagswahlen oft um den Einzug ins Parlament zittern. Die Ökopartei fasste lange nicht recht Fuß im Osten, wiewohl „Bündnis 90“ aus der DDR-Bürgerrechtsbewegung hervorging.

Auch der Zusammenschluss mit den Grünen aus dem Westen verlief nicht reibungslos. Auf den sperrigen Doppelnamen, den Ost- und Westgrüne seit ihrer Eheschließung 1993 tragen, wird im Osten noch immer deutlich mehr Wert gelegt.

Verhältnis zwischen Grünen und Kirchen

Bei den Landtagswahlen in Brandenburg und Sachsen am Sonntag werden die Grünen den Prognosen nach stark zulegen. Laut jüngsten Umfragen liegen sie in Sachsen bei gut 11 Prozent, in Brandenburg aktuell bei 14,4 Prozent – wobei sie in den vergangenen Wochen auch schon auf 17 Prozent kamen, gleichauf mit SPD und CDU. Kurzum: Vieles spricht derzeit rechnerisch dafür, dass die Bündnisgrünen in beide Landesregierungen eintreten werden; in Sachsen erstmals.

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