Genvarianten für die sexuelle Orientierung identifiziert


Subtiler Einfluss: Forscher haben fünf Genvarianten identifiziert, die ein gleichgeschlechtliches Sexualverhalten fördern. Allerdings hat jeder einzelne dieser Faktoren nur minimalen Einfluss und nur zwei wirken bei beiden Geschlechtern, wie die bisher umfangreichste DNA-Vergleichsstudie zu diesem Thema ergab. Damit scheint klar: Es gibt weder das eine „Schwulengen“, noch lässt sich die sexuelle Orientierung eines Menschen allein an den Genen ablesen, wie auch die Forscher im Fachmagazin „Science“ betonen.

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Warum bevorzugen einige Menschen gleichgeschlechtliche Sexualpartner, andere dagegen Menschen des anderen Geschlechts? Klar scheint, dass die sexuelle Orientierung sowohl von psychosozialen wie biologischen Einflüssen geprägt ist. Doch die genauen Ursachen sind unbekannt. Allerdings legt die Häufung von Homosexualität in Familien und bei eineiigen Zwillingen nahe, dass es eine genetische Basis für die sexuellen Vorlieben gibt – ihr Einfluss wird auf rund 30 Prozent geschätzt.

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