Sekten-Info NRW warnt vor „Shinchonji“ im Ruhrgebiet


Hände zum Gebet erhoben | Bildquelle: pa/Design Pics
  • Hoher psychischer Druck und soziale Isolation
  • Betroffene wenden sich von Familie und Job ab
  • Sekten-Info-NRW: Etwa 200 Anhänger im Ruhrgebiet

Ann-Kristin Pott | WDR

Die Sekten-Info NRW warnt vor der Gruppe „Shinchonji“. Besonders in der Essener Fußgängerzone würden immer wieder Menschen für eine vermeintliche Umfrage zu den Themen „Glück“ oder „Religion“ von Missionaren angesprochen. Den Namen „Shinchonji“ nennen sie dabei nicht.

Nach dem ersten Kontakt werden die Angesprochenen zu einem Bibelkurs eingeladen. Die ersten Einzeltreffen finden in Cafés statt. Danach folgt dreimonatiger Gruppenunterricht in angemieteten Räumen.

Sekten-Info NRW warnt vor „Shinchonji“

Die Sekten-Info NRW kritisiert, dass die Gruppe unter falschen Vorzeichen missioniere. Betroffene wissen demnach nicht, mit wem sie es zu tun haben. Denn der Name „Shinchonji“ fällt erst im zweiten Bibelkurs, also nach bis zu sechs Monaten. Auf Nachfrage gibt die Gruppe vor, eine freie, christliche Gemeinde zu sein.

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