Theologe: Glaube und Künstliche Intelligenz kein Widerspruch


Image: FUTURISM M.A

Kustos Harald Ehrl sieht Verbindung zwischen Kirche und Ars: Es gehe um kritischen Diskurs zum Wohle der Schöpfung

DERSTANDARD

Erstmals veranstaltet die Ars Electronica heuer das „AIxMusic Festival“. Es wird am Samstag, 7. September, auch im Augustiner Chorherrenstift St. Florian über die Bühne gehen. Dass ein religiöses Haus Herberge für Artificial Intelligence wird, entspricht für Kustos Harald Ehrl in gewisser Weise dem „Schöpfungsglauben“, meinte er im Interview mit der APA. Und: „Ein Kloster ist nicht aus der Welt.“

Parallelen zu Schöpfungsglauben

Nicht das erste Mal quartiert sich die Ars im Stift ein, „ich war schon 2002 in der Mitte des Geschehens dabei“. Es habe ihn „recht fasziniert, weil sich dieses alte Haus mit seiner 1000-jährigen Geschichte so zeitgenössischen Medien öffnen konnte“, erinnert sich Ehrl. Dies sah und sieht er aber nicht als ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Welten, mit den historischen Kunstschätzen auf der einen und der Medienkunst auf der anderen Seite. Denn die Kirche habe „die neuesten Vermittlungsmethoden, seien es Bilder oder Bücher, immer schon gebraucht, um die Botschaft, die Messages näher zu bringen“, meint der Kustos.

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