Das „Auge Gottes“


Der Helixnebel wird wegen seiner auffallenden Form auch als „Auge Gottes“ bezeichnet. © NASA/JPL-Caltech/ J. Hora (Harvard-Smithsonian CfA)

Ein gigantisches Auge schaut aus 700 Lichtjahren Entfernung auf die Erde hinab. Der Helixnebel wird deshalb auch als „Auge Gottes“ oder „Auge Saurons“ bezeichnet – in Wirklichkeit jedoch handelt es sich um den farbenfrohen Überrest eines toten Sterns. Der Planetarische Nebel entstand, als ein massearmer Stern seine äußeren Hüllen ausschleuderte und zum Weißen Zwerg wurde.

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Auch unsere Sonne wird einst so enden: Am Ende ihres Lebenszyklus wird sie nicht in einer Supernova enden, weil sie für eine solche Sternexplosion zu massearm ist. Stattdessen wird unser Stern sich in rund zehn Milliarden Jahren zum Roten Riesen aufblähen und dann kollabieren. Dabei schleudert der sterbende Stern seine äußeren Hüllen ab und produziert so einen farbenfrohen Planetarischen Nebel. Sein Kern wird zum Weißen Zwerg.

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