Evangelische Kirche will Missbrauchs-Aufarbeitung vorantreiben — wie oft denn noch


Symbolbild Missbrauch in der Kirche © Clearviewstock (shutterstock)

Wie können Opfer von sexuellem Missbrauch in der Kirche an der Aufarbeitung beteiligt werden? Die Evangelische Kirche in Deutschland will solche und weitere Fragen bis Ende des Jahres klären.

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Das teilte die EKD am Dienstag nach einem Treffen ihres sogenannten Beauftragtenrats mit dem Missbrauchsbeauftragten der Bundesregierung, Johannes-Wilhelm Rörig, und der bei ihm angesiedelten Arbeitsgruppe „Aufarbeitung Kirchen“ mit.

Betroffene umfassend beteiligen

Dabei wurde demnach die Arbeit an den Eckpunkten für Standards der unabhängigen Aufarbeitung von sexueller Gewalt fortgesetzt. Auch sei darüber gesprochen worden, wie Betroffene umfassend beteiligt werden könnten. Forschungsfragen seien ebenfalls thematisiert worden. Alle Teilnehmer hätten sich darauf geeinigt, etliche Fragen bis Ende des Jahres gemeinsam klären zu wollen. Das Treffen fand bereits am Montag in Berlin statt.

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