Iran lehnt bilaterale Gespräche mit den USA ab


Der iranische Präsident Hassan Rohani zeigt den USA die kalte Schulter. (Bild: Vahid Salemi / AP Photo)

Der iranische Präsident Hassan Rohani will sich nicht mit US-Präsident Donald Trump treffen, um über das Atomabkommen zu sprechen. Ausserdem kündigte er an, Iran könnte von weiteren Verpflichtungen des Atomabkommens von 2015 abrücken.

Neue Zürcher Zeitung

Irans Präsident Hassan Rohani hat bilaterale Gespräche mit seinem amerikanischen Amtskollegen Donald Trump ausgeschlossen. «Bilaterale Gespräche (mit den USA) standen nie auf der Agenda und stehen es auch jetzt nicht», sagte Rohani am Dienstag im iranischen Parlament. Es habe zwar von verschiedenen Seiten Vorschläge für solch ein Treffen gegeben, «aber Irans Antwort sei stets negativ gewesen».

Rohani hatte im Konflikt mit den USA in der Vorwoche noch für mehr Diplomatie plädiert. «Wenn mir klar ist, dass ich mit einem Treffen die Probleme der Iraner lösen könnte, dann werde ich das definitiv tun», hatte er gesagt. Beobachter in Teheran sahen in der Aussage eine Einstimmung auf ein mögliches Treffen von Rohani mit Trump am Rande der bevorstehenden Uno-Vollversammlung in New York.

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