Parkinson: Protein-Verklumpung gestoppt


Ablagerungen verklumpter Proteine im Gehirn sind typisch für Parkinson. © pixologicstudio/ thinkstock

Krankhafte Proteinklumpen: Die für Parkinson typischen Ablagerungen verklumpter Proteine im Gehirn lassen sich womöglich bekämpfen. Wie Forscher berichten, können sich spezielle Bindeproteine an Bausteine des sogenannten Alpha-Synucleins anlagern und dadurch verhindern, dass diese sich miteinander verketten und verklumpen. Im Experiment mit Fliegen verbesserten sich als Folge einige Symptome der Erkrankung. Ob dies auch beim Menschen gilt, ist allerdings noch unklar.

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Zittrige Hände, steife Muskeln und verlangsamte Bewegungen: Das sind die typischen Symptome von Parkinson – der inzwischen zweithäufigsten neurodegenerativen Erkrankung nach Alzheimer. Seitdem der englische Arzt James Parkinson das Leiden vor rund 200 Jahren zum ersten Mal beschrieb, ist die Zahl der Betroffenen kontinuierlich gestiegen. Heute sind weltweit über sechs Millionen Menschen von dem Niedergang Dopamin-produzierender Nervenzellen betroffen.

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