McCarrick: „Ich bin nicht so böse, wie ich dargestellt werde“


Er ist kein Kardinal, kein Erzbischof und auch kein Kleriker mehr: Theodore McCarrick wurde von der Kirche des mehrfachen Missbrauchs für schuldig befunden. Nun hat sich der 89-Jährige erstmals seit dem Skandal um seine Taten zu Wort gemeldet.

katholisch.de

Missbrauchstäter und Ex-Kardinal Theodore McCarrick hat sich erstmals seit seiner Entlassung aus dem Klerikerstand im Februar öffentlich geäußert. „Ich bin nicht so böse, wie ich dargestellt werde“, sagte der ehemalige Erzbischof von Washington dem US-Online-Magazin „Slate“ am Dienstag. „Ich glaube nicht, dass ich die Dinge getan habe, derer sie mich beschuldigen“, so der 89-Jährige, der laut früheren Medienberichten bei schlechter Gesundheit ist. McCarrick wurde von Vatikan des sexuellen Fehlverhaltens gegenüber Minderjährigen und Erwachsenen in Verbindung mit Machtmissbrauch für schuldig befunden. Zudem habe er das Beichtsakrament für unangemessene Handlungen missbraucht, lautete das kirchliche Urteil.

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