Kloster Montserrat räumt Missbrauch ein


Ein Mönch des Benediktinerklosters Montserrat in Katalonien hat jahrzehntelang ungehindert Minderjährige missbraucht. Das räumte die Gemeinschaft ein einem am Freitag veröffentlichten Untersuchungsbericht ein.

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„Andreu Soler war ein Sexualstraftäter und Päderast“, heißt es ohne Umschweife in dem Schreiben. Der inzwischen verstorbene Ordensmann habe die Taten zwischen 1972 und 2000 als Leiter eine Jugendgruppe begangen.

Es hätte Anlässe gegeben, gegen den Täter vorzugehen

Soler habe aus sexuellem Missbrauch eine Art „Lebensweise“ gemacht, ohne Reue oder Bereitschaft zur Umkehr, heißt es weiter in dem Bericht. Zwar könne man nicht mit Sicherheit sagen, ob die damaligen Leiter des Klosters die Taten vertuscht oder einfach in Unkenntnis gehandelt hätten.

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